Erntedank, 4. Oktober

"Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit."  (Ps 145,15) Der Erntedankgottesdienst am 4. Oktober um 10:30 Uhr lädt uns ein, mit offenen Augen und Sinnen Gottes wunderbare Schöpfung wahrzunehmen. Dass Gott für uns sorgt, soll Mittelpunkt unseres Loben und Dankens an diesem Erntedankfest sein.

Auch an diesem Sonntag laden wir Sie wieder ein, mit uns vor Ort oder digital diesen Gottesdienst zu feiern. Hierzu steht Ihnen bei einer digitalen Teilnahme ein Live-Stream wie auch ein digitales Liedblatt zur Verfügung.

Digitales Liedblatt


Begrüßung

Eingangslied „Wach auf, mein Herz, und singe“ EG 446, 1-5

V: Vorsängerin; A: Alle.

1)

V: Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.
A: Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.
V: Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.
A: Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.

2)

V: Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.
A: Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.
V: Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.
A: Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.

3)

V: Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist.
A: Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist,
V: der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt,
A: der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt.

Psalm 68

Lobe den HERRN, meine Seele!
     Herr, du lässest Brunnen quellen in den Tälern,
     dass sie zwischen den Bergen dahinfließen,
dass alle Tiere des Feldes trinken
und die Wildesel ihren Durst löschen.
     Darüber sitzen die Vögel des Himmels
     und singen in den Zweigen.
Du tränkst die Berge von oben her,
du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
     Du lässest Gras wachsen für das Vieh
     und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst,
dass der Wein erfreue des Menschen Herz
und sein Antlitz glänze vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke.
     Es wartet alles auf dich,
     dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;
wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
     Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;
     nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub.
Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen,
und du machst neu das Antlitz der Erde.
     Ich will dem HERRN singen mein Leben lang
     und meinen Gott loben, solange ich bin.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: 2 Kor 9,6-15

Evangelium: Mk 8,1-9

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit” EG 502,1-3

1) Nun preiset alle
Gottes Barmherzigkeit! 
Lob ihn mit Schalle,
Werteste Christenheit! 
Er lässt dich freundlich zu sich laden; 
Freue dich, Israel, seiner Gnaden.

2) Der Herr regieret
Über die ganze Welt; 
Was sich rühret,
Ihme zu Fußen fällt;
Viel tausend Engel um ihn schweben, 
Psalter und Harfen ihm Ehre geben.


3) Wohlauf, ihr Heiden,
Llasset das Trauern sein, 
Zur grünen Weiden
Stellet euch willig ein; 
Da lässt er uns sein Wort verkünden, 
Machet uns ledig von allen Sünden.

Predigt zum Evangelium

Predigtlied „Die Erde ist des Herrn” EG 654, 1-4

1) Die Erde ist des Herrn. Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben. Drum sei zum Dienst bereit, gestundet ist die Zeit, die uns gegeben.

2) Gebrauche deine Kraft. Denn wer was Neues schafft, der lässt uns hoffen. Vertraue auf den Geist, der in die Zukunft weist. Gott hält sie offen.

3) Geh auf den andern zu. Zum Ich gehört ein Du, um Wir zu sagen. Leg deine Rüstung ab. Weil Gott uns Frieden gab, kannst du ihn wagen.

4) Verlier nicht die Geduld. Inmitten aller Schuld ist Gott am Werke. Denn der in Jesus Christ ein Mensch geworden ist, bleibt unsre Stärke.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser

… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Wir pflügen und wir streuen" EG 508, 1-4

1) Wir pflügen, und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.

Refr.: 1.-4.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt 
und hofft auf ihn!

2) Er sendet Tau und Regen
und Sonn- und Mondenschein,
er wickelt seinen Segen
gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende
in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände,
kommt aber her von Gott.

3) Was nah ist und was ferne,
von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne,
der Sperling und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter
und Korn und Obst von ihm,
das schöne Frühlingswetter
und Schnee und Ungestüm.

4) Er läßt die Sonn aufgehen,
er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen
und tut den Himmel auf.
Er schenkt uns so viel Freude,
er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide
und unsern Kindern Brot.

Segen