Gottesdienst, 11. Oktober

 

"Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe."  (1. Joh 4,21) An diesem 18. Sonntag nach Trinitatis geht es um die Ernsthaftigkeit des Lebens im Glauben und wie die zehn Gebote, die in das höchste Gebot der Gottes- und Nächstenliebe münden, im Leben des Glaubenden Ausdruck finden können.

Herzliche Einladung daher zu unserem Gottesdienst am 11. Oktober um 10:30 Uhr. Auch an diesem Sonntag laden wir Sie wieder ein, mit uns vor Ort oder digital diesen Gottesdienst zu feiern. Hierzu steht Ihnen bei einer digitalen Teilnahme ein Live-Stream wie auch ein digitales Liedblatt zur Verfügung.

 

Digitales Liedblatt


Begrüßung

Eingangslied „Sollt ich meinem Gott nicht singen" EG 325, 1+2.6

1) Soll ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er's mit mir mein´.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

2) Wie ein Adler sein Gefieder
über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder
mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe,
da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab
und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

6) Himmel, Erd und ihre Heere
hat er mir zum Dienst bestellt;
wo ich nur mein Aug hinkehre,
find ich, was mich nährt und hält:
Tier und Kräuter und Getreide;
in den Gründen, in der Höh,
in den Büschen, in der See,
überall ist meine Weide.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

Psalm 1

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen
noch tritt auf den Weg der Sünder
     noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
sondern hat Lust am Gesetz des HERRN
und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
     Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen,
     der seine Frucht bringt zu seiner Zeit,
und seine Blätter verwelken nicht.
Und was er macht, das gerät wohl.
     Aber so sind die Gottlosen nicht,
     sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.
Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht
noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
     Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
     aber der Gottlosen Weg vergeht.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: Eph 5,15-20

Evangelium: Mk 10,17-27 

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochen- und Predigtlied „Laß mich o Herr, in allen Dingen“ EG 414,1-2

1) Lass mich, o Herr, in allen Dingen auf deinen Willen sehn und dir mich weihn; gib selbst das Wollen und Vollbringen und lass mein Herz dir ganz geheiligt sein. Nimm meinen Leib und Geist zum Opfer hin; dein, Herr, ist alles, was ich hab und bin.

2) Gib meinem Glauben Mut und Stärke und lass ihn in der Liebe tätig sein, dass man an seinen Früchten merke, er sei kein eitler Traum und falscher Schein. Er stärke mich in meiner Pilgerschaft und gebe mir zum Kampf und Siege Kraft.

Predigt zu 5. Mose 30,11-14

Wochen- und Predigtlied „Laß mich o Herr, in allen Dingen“ EG 414,3-4

3) Lass mich, solang ich hier soll leben, in gut und bösen Tagen sein vergnügt und deinem Willen mich ergeben, der mir zum Besten alles weislich fügt; gib Furcht und Demut, wann du mich beglückst, Geduld und Trost, wann du mir Trübsal schickst.

4) Ach, hilf mir beten, wachen, ringen, so will ich dir, wenn ich den Lauf vollbracht, stets Dank und Ruhm und Ehre bringen, dir, der du alles hast so wohl gemacht. Dann werd ich heilig, rein und dir geweiht, dein Lob verkündigen in Ewigkeit.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser

… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Nun danket Gott, erhebt und preiset" EG 290,1-3

1) Nun danket Gott, erhebt und preiset die Gnaden, die er euch erweiset, und zeiget allen Völkern an die Wunder, die der Herr getan. O Volk des Herrn, sein Eigentum, besinge deines Gottes Ruhm.

2) Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke; der Herr ist groß in seinem Werke. Sucht doch sein freundlich Angesicht: den, der ihn sucht, verlässt er nicht. Denkt an die Wunder, die er tat, und was sein Mund versprochen hat.

3) O Israel, Gott herrscht auf Erden. Er will von dir verherrlicht werden; er denket ewig seines Bunds und der Verheißung seines Munds, die er den Vätern kundgetan: Ich lass euch erben Kanaan.

Segen