Gottesdienst, 20. September 2020

Die letzten Monate waren für uns in New York voller Herausforderungen aufgrund von Corona und den Auswirkungen der Pandemie. Während nun ein Hauch von Alltag eintritt, plagen uns weiterhin allerlei Sorgen und Nöte. Am 15. Sonntag nach Trinitatis geht es in den Lesungen, Gebeten und Reflexionen darum, wie wir in allem an Gott festhalten können, der als Schöpfer dieser Welt für uns sorgt. Neben einer Teilnahme vor Ort bieten wir wieder einen Live-Stream (LINK) an.

 

Digitales Liedblatt

Begrüßung

Eingangslied „Auf und macht die Herzen weit“ EG 454, 1-6

1) Auf und macht die Herzen weit, / euern Mund zum Lob bereit!

Ref nach 1.-6.: Gottes Güte, Gottes Treu / sind an jedem Morgen neu.

2) Gottes Wort erschafft die Welt, / hat die Finsternis erhellt. REF

3) Gottes Macht schützt, was er schuf, / den Geplagten gilt sein Ruf. REF

4) Gottes Liebe deckt die Schuld, / trägt die Sünder in Geduld. REF

5) Gottes Wort ruft Freund und Feind, / die sein Geist versöhnt und eint. REF

6) Darum macht die Herzen weit, / euren Mund zum Lob bereit! REF

Psalm 127

Wenn der HERR nicht das Haus baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.
     Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
     so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und hernach lange sitzet
    und esset euer Brot mit Sorgen;
    denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: 1. Petr 5,5b–11 

Evangelium: Mt 6,25–34

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ EG 369, 1.2.4.7

1) Wer nur den lieben Gott lässt walten 
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten 
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, 
der hat auf keinen Sand gebaut.

2) Was helfen uns die schweren Sorgen, 
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen 
beseufzen unser Ungemach? 
Wir machen unser Kreuz und Leid 
nur größer durch die Traurigkeit.

4) Er kennt die rechten Freudenstunden, 
er weiß wohl, wann es nützlich sei; 
wenn er uns nur hat treu erfunden 
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir's uns versehn, 
und lässet uns viel Guts geschehn.

7) Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, 
verricht das Deine nur getreu 
und trau des Himmels reichem Segen, 
so wird er bei dir werden neu; 
denn welcher seine Zuversicht 
auf Gott setzt, den verlässt er nicht

Predigt zu Gen 2,4b-9.15

Predigtlied „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ EG 432, 1-3

1) Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn. Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn. Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2) Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn. Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön. Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3) Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn. Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn. Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser

… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben" EG 227, 1-2.5-6

1) Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben 
Und für den Glauben, den du uns gegeben, 
Daß wir in Jesus Christus dich erkennen 
Und Vater nennen. 

2) Jedes Geschöpf lebt von der Frucht der Erde; 
Doch daß des Menschen Herz gesättigt werde, 
Hast du vom Himmel Speise uns gegeben 
Zum ewgen Leben. 

5) In einem Glauben laß uns dich erkennen, 
In einer Liebe dich den Vater nennen, 
Eins laß uns sein wie Beeren einer Traube, 
Daß die Welt glaube.

6) Gedenke, Herr, die Kirche zu erlösen,

sie zu befreien aus der Macht des Bösen,

als Zeugen deiner Liebe uns zu senden

und zu vollenden.

Segen