Gottesdienst, 23. August 2020

Am 11. Sonntag nach Trinitatis stehen Anspruch und Zuspruch durch den Glauben im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Pfarrerin Miriam Groß macht sich in ihrer Predigt Gedanken um die möglichen Wege, die wir als Menschen beschreiten können. Neben einer Teilnahme vor Ort bieten wir wieder einen Live-Stream an.

Digitales Liedblatt

Begrüßung

Eingangslied „All Morgen ist ganz frisch und neu“ EG 440, 1-4

1) All Morgen ist ganz frisch und neu
des Herren Gnad und große Treu;
sie hat kein End den langen Tag,
drauf jeder sich verlassen mag.

2) O Gott, du schöner Morgenstern,
gib uns, was wir von dir begehrn:
Zünd deine Lichter in uns an,
laß uns an Gnad kein Mangel han.

3) Treib aus, o Licht, all Finsternis,
behüt uns, Herr, vor Ärgernis,
vor Blindheit und vor aller Schand
und reich uns Tag und Nacht dein Hand,

4) zu wandeln als am lichten Tag,
damit, was immer sich zutrag,
wir stehn im Glauben bis ans End
und bleiben von dir ungetrennt.

Psalm 145
Ich will dich erheben, mein Gott, du König,
und deinen Namen loben immer und ewiglich.
     Ich will dich täglich loben
     und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.
Der HERR hält alle, die da fallen,
und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.
     Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen
     und gnädig in allen seinen Werken.
Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen,
allen, die ihn mit Ernst anrufen.
     Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren,
     und hört ihr Schreien und hilft ihnen.
Der HERR behütet alle, die ihn lieben,
und wird vertilgen alle Gottlosen.
     Mein Mund soll des HERRN Lob verkündigen,
     und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: Eph 2,4-10

Evangelium: Lk 18,9-14

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ EG 299,1-5

1) Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. 
Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne; 
denn so du willst das sehen an, 
was Sünd und Unrecht ist getan, 
wer kann, Herr, vor dir bleiben?

2) Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; 
es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben. 
Vor dir niemand sich rühmen kann; 
des muss dich fürchten jedermann 
und deiner Gnade leben.

3) Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen. 
Auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, 
die mir zusagt sein wertes Wort. 
Das ist mein Trost und treuer Hort; 
des will ich allzeit harren.

4) Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, 
doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. 
So tu Israel rechter Art, 
der aus dem Geist geboren ward, 
und seines Gottes harre.

5) O bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade. 
Sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade. 
Er ist allein der gute Hirt, 
der Israel erlösen wird 
aus seinen Sünden allen.

Predigt zum Evangelium

Predigtlied „Jesus nimmt die Sünder an“ EG 353, 1-4

1) Jesus nimmt die Sünder an. 
Saget doch dies Trostwort allen, 
welche von der rechten Bahn 
auf verkehrten Weg verfallen. 
Hier ist, was sie retten kann: 
Jesus nimmt die Sünder an.

2) Keiner Gnade sind wir wert; 
doch hat er in seinem Worte 
eidlich sich dazu erklärt. 
Sehet nur, die Gnadenpforte 
ist hier völlig aufgetan: 
Jesus nimmt die Sünder an.

3) Wenn ein Schaf verloren ist, 
suchet es ein treuer Hirte; 
Jesus, der uns nie vergisst, 
suchet treulich das Verirrte, 
dass es nicht verderben kann: 
Jesus nimmt die Sünder an.

4) Kommet alle, kommet her,
kommet, ihr betrübten Sünder! 
Jesus rufet euch, und er 
macht aus Sündern Gottes Kinder. 
Glaubet's doch und denket dran: 
Jesus nimmt die Sünder an.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Im Frieden dein, o Herre mein" EG 222, 1-3

1) Im Frieden dein, o Herre mein, 
lass ziehn mich meine Straße.
Wie mir dein Mund gegeben kund, 
schenkst Gnad du ohne Maßen,
hast mein Gesicht das sel'ge Licht,
den Heiland schauen lassen.

2) Mir armem Gast bereitet hast
das reiche Mahl der Gnaden.
Das Lebensbrot stillt Hungers Not,
heilt meiner Seele Schaden.
Ob solchem Gut jauchzt Sinn und Mut
mit all'n, die du geladen.

3) O Herr, verleih, dass Lieb und Treu
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund
dein Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit der Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

Segen