Gottesdienst, 25. Oktober

Wir sind umgeben von Gesetzen und Regeln. Unsere Gesellschaften und Länder rund um die Welt sind hierdurch geregelt. Der 20. Sonntag nach Trinitatis richtet sein Augenmerk auf Gebote, Gesetze und deren Umgang, wie sie in der Bibel belegt und durch Jesu Worte ausgelegt und uns überliefert sind. Denn: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." (Micha 6,8)

Auch an diesem Sonntag, 25. Oktober, laden wir Sie wieder um 10:30 Uhr ein, mit uns vor Ort oder digital diesen Gottesdienst zu feiern. Hierzu steht Ihnen bei einer digitalen Teilnahme ein Live-Stream wie auch ein digitales Liedblatt zur Verfügung.

 

Digitales Liedblatt


Begrüßung

Eingangslied „Gott des Himmels und der Erden" EG 445, 1+2.5

1) Gott des Himmels und der Erden, 
Vater, Sohn und Heilger Geist, 
der es Tag und Nacht lässt werden, 
Sonn und Mond uns scheinen heißt, 
dessen starke Hand die Welt 
und was drinnen ist, erhält:

2) Gott, ich danke dir von Herzen, 
dass du mich in dieser Nacht vor Gefahr, 
Angst, Not und Schmerzen 
hast behütet und bewacht, 
dass des bösen Feindes List 
mein nicht mächtig worden ist.

5) Meinen Leib und meine Seele 
samt den Sinnen und Verstand, 
großer Gott, ich dir befehle 
unter deine starke Hand. Herr, 
mein Schild, mein Ehr und Ruhm, 
nimm mich auf, dein Eigentum.

Psalm 119

Wohl denen, die ohne Tadel leben,
die im Gesetz des HERRN wandeln!
     Wohl denen, die sich an seine Zeugnisse halten,
     die ihn von ganzem Herzen suchen,
die auf seinen Wegen wandeln
und kein Unrecht tun.
     Du hast geboten, fleißig zu halten
     deine Befehle.
O dass mein Leben deine Gebote
mit ganzem Ernst hielte.
     Wenn ich schaue allein auf deine Gebote,
     so werde ich nicht zuschanden.
Ich danke dir mit aufrichtigem Herzen,
dass du mich lehrst die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.
     Deine Gebote will ich halten;
     verlass mich nimmermehr!
Tu wohl deinem Knecht, dass ich lebe
und dein Wort halte.
     Öffne mir die Augen, dass ich sehe
     die Wunder an deinem Gesetz.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: 2. Kor 3,3-6  

Evangelium: Mk 10,2-9(10-12)13-16

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Wohl denen, die da wandeln“ EG 295, 1-4

1) Wohl denen, die da wandeln
vor Gott in Heiligkeit,
nach seinem Worte handeln
und leben allezeit;
die recht von Herzen suchen Gott
und seine Zeugniss' halten,
sind stets bei ihm in Gnad.

2) Von Herzensgrund ich spreche:
dir sei Dank allezeit,
weil du mich lehrst die Rechte
deiner Gerechtigkeit.
Die Gnad auch ferner mir gewähr;
ich will dein Rechte halten,
verlaß mich nimmermehr.

3) Mein Herz hängt treu und feste
an dem, was dein Wort lehrt.
Herr, tu bei mir das Beste,
sonst ich zuschanden werd.
Wenn du mich leitest, treuer Gott,
so kann ich richtig laufen
den Weg deiner Gebot.

Predigt zu Mk 2, 23-28

Predigtlied „Erneure mich, o ewigs Licht“ EG 390, 1-3

1) Lasset uns mit Jesus ziehen,
seinem Fürbild folgen nach,
in der Welt der Welt entfliehen,
auf der Bahn, die er uns brach,
immer fort zum Himmel reisen,
irdisch, doch schon himmlisch sein,
glauben recht und leben fein,
in der Lieb den Glauben weisen.
Treuer Jesu! Bleib bei mir,
gehe für, ich folge dir.

2) Lasset uns mit Jesus leiden,
seinem Fürbild werden gleich.
Nach dem Leide folgen Freuden,
Armut hier macht dorten reich.
Tränensaat, die erntet Lachen,
Hoffnung tröstet mit Geduld,
es kann leichtlich Gottes Huld
aus dem Regen Sonne machen.
Jesu! Hier leid ich mit dir,
dort teil deine Freud mit mir.

4) Lasset uns mit Jesus leben,
weil er auferstanden ist,
muss das Grab uns wiedergeben.
Jesu! Unser Haupt du bist,
wir sind deines Leibesglieder
wo du lebst, da leben wir,
ach! erkenn uns für und für,
treues Herz, für deine Brüder.
Jesu, dir ich lebe hier,
lass mich ewig sein bei dir!

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser

… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Das Wort geht von dem Vater aus" EG 223, 1-6

REF:

Herr, wir bitten: Komm und segne uns;
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.
 
1. In die Nacht der Welt
hast du uns gestellt,
deine Freude auszubreiten.
In der Traurigkeit,
mitten in dem Leid,
laß uns deine Boten sein.
 
2. In die Schuld der Welt
hast du uns gestellt,
um vergebend zu ertragen,
daß man uns verlacht,
uns zu Feinden macht,
dich und deine Kraft verneint
 
3. In den Streit der Welt
hast du uns gestellt,
deinen Frieden zu verkünden,
der nur dort beginnt,
wo man, wie ein Kind,
deinem Wort Vertrauen schenkt.
 
4. In das Leid der Welt
hast du uns gestellt,
deine Liebe zu bezeugen.
Laß uns Gutes tun
und nicht eher ruhn,
bis wir dich im Lichte sehn.
 
5. Nach der Not der Welt,
die uns heute quält,
willst du deine Erde gründen,
wo Gerechtigkeit
und nicht mehr das Leid
deine Jünger prägen wird.

Segen