Gottesdienst, 27. September 2020

"Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium." (2. Tim 1,10b) So spricht es uns der Wochenspruch des 16. Sonntag nach Trinitatis entgegen. Daher wollen wir an diesem Sonntag Hoffnungsspuren des Glaubens entdecken, die uns die Angst nehmen und Zuversicht bis in das ewige Leben schenken.

Auch an diesem Sonntag laden wir Sie wieder ein, mit uns vor Ort oder digital diesen Gottesdienst zu feiern. Hierzu steht Ihnen bei einer digitalen Teilnahme ein Live-Stream (LINK) wie auch ein digitales Liedblatt zur Verfügung.

 

Digitales Liedblatt


Begrüßung

Eingangslied „Wach auf, mein Herz, und singe“ EG 446, 1-5

1) Wach auf, mein Herz, und singe / dem Schöpfer aller Dinge,
dem Geber aller Güter, / dem frommen Menschenhüter.

2) Heut, als die dunklen Schatten / mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret; / Gott aber hats gewehret.

3) Du sprachst: Mein Kind, nun liege; / trotz‘ dem, der dich betrüge;
schlaf wohl, lass dir nicht grauen, / du sollst die Sonne schauen.

4) Dein Wort, das ist geschehen: / Ich kann das Licht noch sehen,
von Not bin ich befreiet, / dein Schutz hat mich erneuet.

5) Du willst ein Opfer haben, / hier bring ich meine Gaben:
mein Weihrauch und mein Widder / sind mein Gebet und Lieder.

Psalm 68

Die Gerechten aber freuen sich
und sind fröhlich vor Gott
     und freuen sich von Herzen.
     Singet Gott, lobsinget seinem Namen!
Macht Bahn dem, der auf den Wolken einherfährt;
er heißt HERR. Freuet euch vor ihm!
     Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen
     ist Gott in seiner heiligen Wohnung,
ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt,
der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe;
     aber die Abtrünnigen bleiben in dürrem Lande
     Gelobt sei der Herr täglich.
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.
Wir haben einen Gott, der da hilft,
und den HERRN, einen Herrn, der vom Tode errettet.
     Gebt Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist über Israel
     und seine Macht in den Wolken.
Zu fürchten bist du, Gott, in deinem Heiligtum.
Er ist Israels Gott.
     Er wird dem Volk Macht und Kraft geben.
     Gelobt sei Gott!

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: 2. Tim 1,7–10

Evangelium: Joh 11,1(2)3.17–27(28–38a)38b–45

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“ EG 115, 1-3

1) Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? 
Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken. 
Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.

2) Jesus lebt! Ihm ist das Reich über alle Welt gegeben; 
mit ihm werd auch ich zugleich ewig herrschen, ewig leben. 
Gott erfüllt, was er verspricht; dies ist meine Zuversicht.

3) Jesus lebt! Wer nun verzagt, lästert ihn und Gottes Ehre. 
Gnade hat er zugesagt, dass der Sünder sich bekehre. 
Gott verstößt in Christus nicht; dies ist meine Zuversicht.

Predigt zu 2. Tim 1,7–10

Predigtlied „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ EG 325, 1-3.10

1) Soll ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er's mit mir mein´.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

2) Wie ein Adler sein Gefieder
über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder
mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe,
da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab
und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

3) Sein Sohn ist ihm nicht zu teuer,
nein, er gibt ihn für mich hin,
dass er mich vom ewgen Feuer
durch sein teures Blut gewinn.
O du unergründter Brunnen,
wie will doch mein schwacher Geist,
ob er sich gleich hoch befleißt,
deine Tief ergründen können?
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

10) Weil denn weder Ziel
noch Ende sich in Gottes Liebe findt,
ei so heb ich meine Hände zu dir,
Vater, als dein Kind;
bitte, wollst mir Gnade geben,
dich aus aller meiner Macht
zu umfangen Tag und Nacht
hier in meinem ganzen Leben,
bis ich dich nach dieser Zeit
lob und lieb in Ewigkeit.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser

… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Komm, Herr, segne uns" EG 170, 1-3

1) Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2) Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3) Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

Segen