Gottesdienst, 30. August 2020

Am 12. Sonntag nach Trinitatis werden wir durch den Wochenspruch getröstet in all unseren Herausforderungen und durch die Geschichte des Paulus und dessen ersten Brief an die Gemeinde in Korinth zum Handeln basierend auf Jesus Christus aufgefordert. Neben einer Teilnahme vor Ort bieten wir wieder einen Live-Stream an.

 

Digitales Liedblatt


Begrüßung

Eingangslied „Du meine Seele, singe“ EG 302,1-3

1) Du meine Seele, singe, / wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge / zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben / hier preisen auf der Erd;
ich will Ihn herzlich loben, / solang ich leben werd.

2) Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig ungetrübt.

3) Hier sind die starken Kräfte, / die unerschöpfte Macht;
das weisen die Geschäfte, / die Seine Hand gemacht:
der Himmel und die Erde / mit ihrem ganzen Heer,
der Fisch unzähl´ge Herde / im großen wilden Meer.

Psalm 147

Lobet den HERRN! / Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding,
ihn loben ist lieblich und schön.
     Der HERR baut Jerusalem auf
     und bringt zusammen die Verstreuten Israels.
Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind,
und verbindet ihre Wunden.
     Er zählt die Sterne
     und nennt sie alle mit Namen.
Unser Herr ist groß und von großer Kraft,
und unermesslich ist seine Weisheit.
     Der HERR richtet die Elenden auf
     und stößt die Frevler zu Boden.
Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten,
die auf seine Güte hoffen.

Gloria Patri

Kyrie

Gloria in Excelsis

Gebet des Tages

Epistel: Apg 9, 1-20

Evangelium: Mk 7, 31-37

Glaubensbekenntnis 
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Wochenlied „Nun lob, mein Seel, den Herren“ EG 289,1. 4+5

1) Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben
und heilt dein Schwachheit groß,
errett’ dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß,
mit reichem Trost beschüttet,
verjüngt, dem Adler gleich;
der Herr schafft Recht, behütet,
die leidn in seinem Reich.

4) Die Gottesgnad alleine
steht fest und bleibt in Ewigkeit
bei seiner lieben G’meine,
die steht in seiner Furcht bereit,
die seinen Bund behalten.
Er herrscht im Himmelreich.
Ihr starken Engel, waltet
seins Lobs und dient zugleich
dem großen Herrn zu Ehren
und treibt sein heiligs Wort!
Mein Seel soll auch vermehren
sein Lob an allem Ort.

5) Sei Lob und Preis mit Ehren
Gott Vater, Sohn und Heilgem Geist!
Der wolle in uns mehren,
was er aus Gnaden uns verheißt,
dass wir ihm fest vertrauen,
uns gründen ganz auf ihn,
von Herzen auf ihn bauen,
dass unser Mut und Sinn
ihm allezeit anhangen.
Drauf singen wir zur Stund:
Amen, wir werden’s erlangen,
glaubn wir von Herzensgrund.

Predigt zu 1, Kor 3, 9-17

Predigtlied "Die Kirche steht gegründet” EG 264,1-3

1) Die Kirche steht gegründet allein auf Jesum Christ, 
sie, die des großen Gottes erneute Schöpfung ist. 
Vom Himmel kam er nieder und wählte sie zur Braut, 
hat sich mit seinem Blute ihr ewig angetraut.

2) Erkorn aus allen Völkern, doch als ein Volk gezählt; 
ein Herr ist's und ein Glaube, ein Geist, der sie beseelt, 
und einen heiigen Namen ehrt sie, ein heilges Mahl, 
und eine Hoffnung teilt sie, kraft seiner Gnadenwahl.

3) Es schauet ihre Trübsal die Welt mit kaltem Spott: 
zerrissen und zerspalten, bedrängt von harter Not. 
Doch heiige Wächter rufen: Wie lang, Herr, bleibst du fern? 
Und auf die Nacht des Trauerns folgt bald der Morgenstern.

Abkündigungen

Fürbitten

Vaterunser… im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ausgangslied „Der Tag ist seiner Höhe nah" EG 457,1-4

1) Der Tag ist seiner Höhe nah.
Nun blick zum Höchsten auf,
der schützend auf dich niedersah
in jedes Tages Lauf.

2) Wie laut dich auch der Tag umgibt,
jetzt halte lauschend still,
weil er, der dich beschenkt und liebt,
die Gabe segnen will.

3) Der Mittag kommt. So tritt zum Mahl;
denk an den Tisch des Herrn.
Er weiß die Beter überall
und kommt zu Gaste gern.

4) Er segnet dich in Dorf und Stadt,
in Keller, Kammer, Feld.
Was dir der Herr gesegnet hat,
bleibt fortan wohl bestellt.

Segen