Online Palmsonntaggottesdienst am 10. April 2022

Dattelpalme
Bildrechte: Wilfried Wassermann

Palmsonntag - ein Sonntag, der nach einem Baum benannt wird - das ist und bleibt einzigartig! Es gibt ja schließlich keinen Eichensonntag ebensowenig einen Pappelmontag. Es hat natürlich mit der Geschichte Jesu zu tun. Als er in Jerusalem einzog, da wedelten die Leute zur Begrüßung nicht Eichen- oder Pappelzweige, sondern Palmzweige.

Die Dattelpalme ist dabei die häufigste Palmenart in Nahost. Es ist in jeder Hinsicht ein besonderer Baum. Er benötigt wenig Wasser um eine der süßesten Baumfrüchte wachsen zu lassen. Das Wort Honig in der Bibel meint fast immer den Sirup, der aus den Datteln gewonnen wird. Wenn also vom "Land wo Milch und Honig fließt" gesprochen wird, ist immer auch die Palme gemeint. Somit wird die Palme zum Zeichen für Festlichkeit, Glück und Freude. 

Natürlich wurden die Palmzweige auch deshalb geschwenkt weil sie so groß und dadurch optisch gut sichtbar sind. Trotz der Größe bleiben sie aber vom Gewicht her noch gut tragbar. Allerdings ist Vorsicht geboten, weil auch die Dattelpalmzweige sehr stachelig sind und man sich sehr leicht verletzen kann. Zusätzlich wurden Palmzweige in vielen Alltagsbereichen wie Dachdecken, Seile herstellen oder Abgrenzungen verwendet.

So wollen wir uns von der festlichen Freude des Palmsonntags am 10. April um 15 Uhr anstecken lassen - auch wenn wir keine Palmzweige mehr schwenken. Kommen Sie und bringen Sie Freunde mit.

 

Der Gottesdienst ist auf der Facebookseite der St.-Pauls-Kirche in New York live und später zu betrachten.